Volmer produziert zementgebundene Agglomeratsteine für den Einsatz in Schmelzaggregaten. Die Formkörper entstehen aus eisenhaltigen Stäuben, Schlämmen, Walzzunder und feinen Legierungsstoffen.
Die Bindung findet nur über Zemente unserer Kooperationspartner aus der Zementindustrie statt.
Zahlreiche Zementsorten sind im Einsatz und werden abgestimmt auf folgende Faktoren:
Die Festigkeiten sind so ausgelegt, dass die Beschickung von Tiefbunkern, der mehrmalige Umschlag per LKW oder Radlader und der Transport im Förderbandsystem nur zu geringfügiger Bildung von Feinanteilen (Abrieb) führen.
| Art | Vorteile | Nachteile | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Legierungsbriketts Verpressen von Legierungsstäuben (FeSi, SiC, Mn, C) | Marktpreise im Vergleich zum stückigen Material Mischbriketts möglich Anreicherung mit Schlacken oder Entfallstoffen möglich Einsparung von Deponiekosten | Materialabrieb Höherer Schmelzenergieverbrauch Anstieg der spezifischen Schlackenmenge Kristallwasser und Restfeuchte | Gießereien mit Kupolöfen Altsandzusätze und zinkhaltige Stäube FeSi in Konverterstahlwerken SiC in der Sekundärmetallurgie im Pfannenofen |
| Eisenbriketts Verpressen von Gichtstäuben, Grobschlämmen, Walzzunder und Stäuben aus der Sekundärentstaubung | Nutzung der Fe Gehalte aus Stäuben Entlastung der Sinteranlagen und Deponien Ersatz für Kühlschrott Anreicherung der Zinkgehalte in Entstaubungsanlagen | Materialabrieb Energieverbrauch | Konverter als Kühlschrottersatz Deponieentlastung Hochofen |
| Kombibriketts Intelligente Briketts | Metallurgische Arbeit Aufschäumen von Schlacke Schlackenkonditionierung Einsatz als Reduktionsmittel | Materialabrieb | Elektrolichtbogenofen Pfannenofen Kupolofen |
In der Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung-AVV) sind Abfälle mit einer sechsstelligen Schlüsselnummer und Abfallbezeichnung aufgeführt. Bei Schlüsselnummern mit einem Sternchen (*) handelt es sich um gefährliche Abfälle im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.
Den Listen entnehmen Sie bitte die Schlüsselnummern, für die Volmer Betonwerk eine Annahmegenehmigung besitzt. Die entsprechenden Genehmigungen sind von der Bezirksregierung Düsseldorf ausgestellt worden.
Die Abfälle werden in unseren Anlagen nach Inertisierung und/oder Konditionierung mit mineralischen Rohstoffen und Bindemitteln zu wirtschaftlich sinnvollen Formstücken (Briketts) verpresst und dem Erzeuger 1:1 wieder zugeführt. Danach können sie in die verschiedenen Schmelzagregate chargiert werden. Handelt es sich um gefährliche Abfälle, wird die Annahme über das eAN-Verfahren dokumentiert und Erzeuger und Menge ausgewiesen. Über die Maschinenrezepturen und die Wiegekarten werden die Stoffkreisläufe lückenlos bilanziert und garantiert.
Regelmäßige Arbeitsschutz-Ausschusssitzungen mit dem Ingenieurbüro Lingsch für Arbeitssicherheit und unserem Werksarzt sowie regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiter sichern den verantwortungsvollen Umgang mit den Abfällen.
Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015.