Technisch klar. Industriell einsetzbar.

Volmer produziert zementgebundene Agglomeratsteine für den Einsatz in Schmelzaggregaten. Die Formkörper entstehen aus eisenhaltigen Stäuben, Schlämmen, Walzzunder und feinen Legierungsstoffen.

Produktion

Unser Produktionsansatz

Grundlegendes

Form:

  • Zylinder
  • Quader
  • Sechskant

Binder:

  • Zemente (5-15%)

Ausgangsstoffe:

  • eisenhaltige Stäube und Schlämme
  • ölhaltige Walzzunder
  • Feinstäube verschiedener Legierungsstoffe (FeSi, SiC, C u.a.)
  • Dolomitausbruch
  • Kalkstein
  • sekundärmetallurgische Schlacken

Herkunft:

  • Primär- und Sekundärentstaubung
  • Schlackenaufbereitung der Stahlwerke
  • Aufbereitung Feuerfestausbruch
  • Legierungshändler
  • Metallverarbeitung

Einsatzort:

  • Konverter
  • Hochofen
  • Elektrolichtbogenofen
  • Pfannenofen
  • Induktionsöfen und Kupolöfen der Gießereien

Zugabe:

  • Tiefbunker mit nachgeschalteten Förderanlagen
  • Schrottschurren
  • Schrottkörbe

Technische Daten

Kapazität der Steinfabrik:

  • 35 – 50t/h
  • max. 200.000 t/a auf 2 Anlagen

Festigkeiten:

  • > 7N/mm²

Dichte der Steine:

  • typisch ca. 1,5 – 3,3 kg/dm³

Betriebszeit:

  • 15 Schichten pro Woche

Standard-Steinformate:

  • Sechskantstein mit Schlüsselweite 103 mm und Höhe 103 mm
  • Sechskantstein mit Schlüsselweite 87 mm und Höhe 87 mm
  • Sechskantstein mit Schlüsselweite 67 mm und Höhe 67 mm
  • und weitere

Produktion:

  • 3-schichtig

Werksgelände:

  • ca. 50.000 qm² mit Gleisanschluss

Mischanlagen:

  • bis 6 Komponenten

Bindemittel

Die Bindung findet nur über Zemente unserer Kooperationspartner aus der Zementindustrie statt.

Zahlreiche Zementsorten sind im Einsatz und werden abgestimmt auf folgende Faktoren:

  • Temperatur
  • Zinkgehalte
  • physikalische Eigenschaften der Mischung (z. B. Thixotropie)
  • Kalkgehalte
  • Korngrößenverteilung
  • organische Anteile usw.
  • Schwefelgehalte

Die Festigkeiten sind so ausgelegt, dass die Beschickung von Tiefbunkern, der mehrmalige Umschlag per LKW oder Radlader und der Transport im Förderbandsystem nur zu geringfügiger Bildung von Feinanteilen (Abrieb) führen.

ArtVorteileNachteileEinsatz
Legierungsbriketts
Verpressen von Legierungsstäuben (FeSi, SiC, Mn, C)
Marktpreise im Vergleich zum stückigen Material
Mischbriketts möglich
Anreicherung mit Schlacken oder Entfallstoffen möglich
Einsparung von Deponiekosten
Materialabrieb
Höherer Schmelzenergieverbrauch
Anstieg der spezifischen Schlackenmenge
Kristallwasser und Restfeuchte
Gießereien mit Kupolöfen
Altsandzusätze und zinkhaltige Stäube
FeSi in Konverterstahlwerken
SiC in der Sekundärmetallurgie im Pfannenofen
Eisenbriketts
Verpressen von Gichtstäuben, Grobschlämmen, Walzzunder und Stäuben aus der Sekundärentstaubung
Nutzung der Fe Gehalte aus Stäuben
Entlastung der Sinteranlagen und Deponien
Ersatz für Kühlschrott
Anreicherung der Zinkgehalte in Entstaubungsanlagen
Materialabrieb
Energieverbrauch
Konverter als Kühlschrottersatz
Deponieentlastung
Hochofen
Kombibriketts
Intelligente Briketts
Metallurgische Arbeit
Aufschäumen von Schlacke
Schlackenkonditionierung
Einsatz als Reduktionsmittel
MaterialabriebElektrolichtbogenofen
Pfannenofen
Kupolofen

Umwelttechnische Genehmigungen

In der Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung-AVV) sind Abfälle mit einer sechsstelligen Schlüsselnummer und Abfallbezeichnung aufgeführt. Bei Schlüsselnummern mit einem Sternchen (*) handelt es sich um gefährliche Abfälle im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

Den Listen entnehmen Sie bitte die Schlüsselnummern, für die Volmer Betonwerk eine Annahmegenehmigung besitzt. Die entsprechenden Genehmigungen sind von der Bezirksregierung Düsseldorf ausgestellt worden.

Die Abfälle werden in unseren Anlagen nach Inertisierung und/oder Konditionierung mit mineralischen Rohstoffen und Bindemitteln zu wirtschaftlich sinnvollen Formstücken (Briketts) verpresst und dem Erzeuger 1:1 wieder zugeführt. Danach können sie in die verschiedenen Schmelzagregate chargiert werden. Handelt es sich um gefährliche Abfälle, wird die Annahme über das eAN-Verfahren dokumentiert und Erzeuger und Menge ausgewiesen. Über die Maschinenrezepturen und die Wiegekarten werden die Stoffkreisläufe lückenlos bilanziert und garantiert.

Regelmäßige Arbeitsschutz-Ausschusssitzungen mit dem Ingenieurbüro Lingsch für Arbeitssicherheit und unserem Werksarzt sowie regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiter sichern den verantwortungsvollen Umgang mit den Abfällen.

Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015.

Wir entwickeln Lösungen, die industrielle Prozesse klarer, stabiler und wirtschaftlicher machen.